DJI Zenmuse L3 (EU) SP Plus

Präzise LiDAR Vermessung und hochauflösende Bilddaten für Gelände, das du nicht nur siehst, sondern verstehst.

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4251088420419
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Die DJI Zenmuse L3 (EU) SP Plus ist eine professionelle Vermessungsnutzlast für Luftvermessung, Geländekartierung und die Dokumentation technischer Strukturen. Sie wird über den speziellen Einzelgimbalanschluss an der DJI Matrice 400 eingesetzt und kombiniert einen LiDAR Sensor mit 1535 nm Wellenlänge, zwei RGB Kartierungskameras mit jeweils 100 Megapixeln und ein präzises System zur Positionsbestimmung und Orientierung. Laut Hersteller erreicht sie bei zehn Prozent Objektreflektivität und 100 kHz Pulsfrequenz unter definierten Testbedingungen bis zu 950 Meter Erfassungsreichweite, wobei die Reichweite standardmäßig auf 900 Meter begrenzt ist. Drei Scanverfahren und bis zu 16 Rücksignale pro Laserpuls bei 100 oder 350 kHz ermöglichen die Anpassung an offene Gelände, bewachsene Flächen und komplexe Bauwerke. Die beiden Kameras ergänzen die räumlichen Messungen um hochauflösende Bildinformationen mit einem gemeinsamen horizontalen Sichtfeld von 107 Grad. Dadurch entstehen während derselben Befliegung Daten für detaillierte Punktwolken, digitale Orthofotokarten und Höhenmodelle. Die Datenerfassung erfolgt mit DJI Pilot 2, während DJI Terra die anschließende Verarbeitung und den Export für weitere Anwendungen übernimmt. Schutzart IP54 ergänzt die Ausstattung für den Außeneinsatz. Das SP Plus Paket umfasst zusätzlich zwölf Monate DJI Care Enterprise Plus gemäß den geltenden Servicebedingungen. Jetzt bei TONEART Shop bestellen.

KI-Testbericht

Hinweis: Diese Bewertung wurde von unserer AI‑Expertin Sophia‑X auf Basis datengestützter Simulationen der TONEART AI Division erstellt. Sie dient der technischen Einschätzung und ersetzt keine persönliche Kundenmeinung.

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DJI Zenmuse L3 (EU) SP Plus

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🗺️ DJI Zenmuse L3 (EU) SP Plus für räumliche Präzision und einen neuen Blick auf dein Gelände

Es beginnt mit einer Fläche, die du verstehen möchtest. Ein Weg führt zwischen Bäumen hindurch, das Gelände fällt zu einer Seite ab und hinter einer Böschung beginnt der nächste Bauabschnitt. Auf den ersten Blick erkennst du die Landschaft. Für deine nächste Entscheidung brauchst du jedoch mehr als einen Eindruck.

Du möchtest wissen, wie die einzelnen Bereiche zusammenhängen. Wo sich Höhen verändern. Welche Strukturen berücksichtigt werden müssen. Und auf welcher Datengrundlage dein Team weiterarbeiten soll.

Die DJI Zenmuse L3 verbindet einen LiDAR Sensor mit 1535 Nanometern Wellenlänge, zwei RGB Kartierungskameras mit jeweils 100 Megapixeln und ein System zur präzisen Bestimmung von Position und Orientierung. Ein dreiachsiger Gimbal vereint diese Komponenten zu einer integrierten Vermessungsnutzlast.

Stell dir eine Befliegung vor, bei der du nicht nur einen schönen Überblick gewinnen möchtest. Du bereitest eine Planung vor, dokumentierst einen Bestand oder schaffst die Grundlage für eine spätere Auswertung.

Die Aufnahme ist dabei der Anfang.

Entscheidend ist, welche Fragen du mit den gewonnenen Informationen beantworten möchtest.

🔍 Große Messreichweite für weitläufige Aufgaben

Für die Zenmuse L3 nennt DJI eine Erfassungsreichweite von bis zu 950 Metern bei zehn Prozent Objektreflektivität und einer Pulsfrequenz von 100 kHz. Dieser Wert wurde unter definierten Testbedingungen ermittelt.

Interessant wird diese Angabe dort, wo dein Projekt nicht an einer überschaubaren Grundstücksgrenze endet.

Stell dir ein weitläufiges Gelände vor. Zwischen offenen Bereichen liegen Geländestufen, Zufahrten und einzelne bewachsene Abschnitte. Du möchtest den Zusammenhang erfassen, ohne deine Planung ausschließlich von einer einzelnen günstigen Aufnahmeposition abhängig zu machen.

Beginne deshalb bei der tatsächlichen Aufgabe. Welche Flächen gehören zum Projekt? Welche Oberflächen sollen erfasst werden? Und welche Anforderungen stellt die spätere Auswertung an deine Aufnahme?

Beachte außerdem, dass DJI die maximale Erfassungsreichweite standardmäßig auf 900 Meter begrenzt. Für größere Reichweiten verweist der Hersteller an den Support oder autorisierte Händler.

Verwechsle die Messreichweite nicht mit einer zulässigen Flughöhe.

Plane deinen Einsatz ausgehend von den Bedingungen vor Ort und dem genehmigten Betriebsrahmen. Die größte technische Entfernung muss nicht die passende Entfernung für dein Projekt sein.

🌳 Bis zu 16 Rücksignale für die Erfassung bewachsener Bereiche

Die Zenmuse L3 unterstützt bei 100 und 350 kHz bis zu 16 Rücksignale pro Laserpuls. Bei der maximalen Pulsfrequenz von 2.000 kHz sind vier Rücksignale verfügbar. Beide Höchstwerte lassen sich deshalb nicht gleichzeitig nutzen.

Stell dir einen bewachsenen Hang vor. Von deinem Standort aus erkennst du vor allem Baumkronen, Büsche und einzelne offene Stellen. Für deine Aufgabe interessiert dich jedoch auch der Verlauf des Geländes darunter.

DJI beschreibt die Auslegung der L3 als Unterstützung für die Erfassung zusätzlicher Bodenpunkte in bewachsenen Umgebungen. Daraus ergibt sich allerdings keine Garantie für eine lückenlose Erfassung unter jeder Vegetationsdecke.

Für deine Vorbereitung bedeutet das, die Aufnahme nicht allein nach der höchstmöglichen Pulsfrequenz auszurichten.

Welche Strukturen stehen im Vordergrund? Wie ist die Vegetation verteilt? Wo erwartest du Bereiche, die später besonders sorgfältig geprüft werden müssen?

Vielleicht möchtest du eine Böschung beurteilen. Vielleicht einen Waldweg dokumentieren oder eine bewachsene Fläche für eine weitere Planung untersuchen.

Die sinnvolle Einstellung beginnt bei dieser Aufgabe und nicht bei der größten Zahl im Datenblatt.

🧭 Drei Scanverfahren für unterschiedliche Gelände und Strukturen

Die Zenmuse L3 bietet lineare, sternförmige und nicht repetitive Abtastung. DJI ordnet die lineare Variante einer gleichmäßigen Punktverteilung bei Geländevermessungen zu. Die sternförmige Abtastung richtet sich unter anderem an Wälder und dicht bebaute Bereiche. Das nicht repetitive Verfahren ist für komplexe Strukturen wie Leitungsmasten vorgesehen.

Damit wird die Wahl des Scanverfahrens zu einem bewussten Teil deiner Vorbereitung.

Stell dir vor, dein erster Auftrag betrifft eine offene Fläche. Beim nächsten Einsatz geht es um ein Gelände mit Gebäuden, Vegetation und unterschiedlichen Höhen. Anschließend soll eine technische Struktur dokumentiert werden.

Du würdest diese Aufgaben auch am Boden nicht alle auf dieselbe Weise betrachten.

Überlege deshalb vor dem Start, welche Geometrie für deine Auswertung wichtig ist. Geht es um eine möglichst gleichmäßige Beschreibung des Geländes? Um verschiedene Betrachtungswinkel? Oder um die räumliche Erfassung eines einzelnen komplexen Objekts?

So wählst du nicht einfach irgendeinen verfügbaren Modus.

Du entscheidest, welche Art der Abtastung zu dem Ergebnis passt, das du später benötigst.

📷 Zwei Kameras mit jeweils 100 Megapixeln für den visuellen Zusammenhang

Zusätzlich zum LiDAR besitzt die Zenmuse L3 zwei RGB Kartierungskameras mit jeweils 100 Megapixeln. DJI verwendet dafür Sensoren im Format 4/3 CMOS und mechanische Verschlüsse.

Für deine Arbeit stellt sich damit eine interessante Frage: Welche sichtbaren Informationen möchtest du neben der räumlichen Geometrie festhalten?

Stell dir eine Baustelle vor, auf der unterschiedliche Materialien gelagert werden. Wege führen zwischen Arbeitsbereichen hindurch, an einer Stelle ist bereits eine neue Oberfläche entstanden und an einer anderen beginnt der nächste Bauabschnitt.

Du möchtest später nicht nur erkennen, dass dort eine Struktur vorhanden ist.

Du möchtest sie auch in ihrem sichtbaren Zusammenhang betrachten können.

Oder du dokumentierst einen Bestand, den mehrere Beteiligte beurteilen sollen. Eine Person beschäftigt sich mit dem Gelände, eine andere mit der Anordnung vorhandener Gebäude und eine dritte mit den Zugängen.

Plane deshalb von Anfang an, welchen Beitrag die Bildinformationen leisten sollen.

Die hohe Auflösung ist kein Selbstzweck. Sie gehört zu den Möglichkeiten, mit denen du deinen Datensatz für eine konkrete Aufgabe vorbereitest.

🌐 Ein breites Sichtfeld für zusammenhängende Bildinformationen

Die beiden Kartierungskameras erreichen gemeinsam ein horizontales Sichtfeld von 107 Grad. Bei 300 Metern Flughöhe nennt DJI eine durchschnittliche Bodenauflösung von drei Zentimetern. Diese Bildauflösung ist nicht mit der räumlichen Messgenauigkeit gleichzusetzen.

Stell dir ein Projekt vor, bei dem du eine größere Fläche nicht nur abschnittsweise betrachten möchtest. Du brauchst den Zusammenhang zwischen einer Zufahrt, einem Gebäude, einer freien Fläche und den angrenzenden Geländestrukturen.

Für deine Vorbereitung lohnt sich deshalb der Blick auf das spätere Ergebnis.

Welche Bereiche sollen gemeinsam sichtbar sein? Welche Details müssen erkennbar bleiben? Und wie möchtest du die Daten anschließend mit deinem Team besprechen?

Eine Übersicht und eine Detailansicht erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Vielleicht beginnt die Besprechung mit dem gesamten Areal. Anschließend richtet sich die Aufmerksamkeit auf einen Übergang, einen Weg oder einen bestimmten Bauabschnitt.

Überlege vor der Befliegung, welche dieser Betrachtungen dein Projekt benötigt.

So planst du die Aufnahme nicht nur für den Flug, sondern auch für die Menschen, die später mit den Bildern arbeiten.

📐 Genauigkeit mit nachvollziehbaren Voraussetzungen

Bei 120 Metern Flughöhe nennt DJI für die Punktwolke drei Zentimeter vertikale und vier Zentimeter horizontale Genauigkeit. Bei 300 Metern sind es fünf beziehungsweise 7,5 Zentimeter. Die Werte werden jeweils als RMSE angegeben, also als statistisches Fehlermaß und nicht als garantierte maximale Einzelabweichung.

Für dein Projekt beginnt die Bewertung solcher Angaben bei einer einfachen Frage: Welche Genauigkeit brauchst du tatsächlich?

Eine erste Übersicht stellt andere Anforderungen als eine Auswertung, bei der kleine Höhenunterschiede relevant werden. Auch die spätere Übergabe an ein Planungsteam sollte bereits während der Vorbereitung berücksichtigt werden.

Die Herstellerwerte beruhen auf festgelegten Bedingungen, darunter eine kalibrierte Referenzstation, eine definierte Flugplanung und die Optimierung der Punktwolke in DJI Terra.

Behandle die Genauigkeitsangabe deshalb nicht als Eigenschaft, die unabhängig vom gesamten Arbeitsablauf entsteht.

Lege fest, wie du dein Ergebnis prüfen möchtest und welche Anforderungen erfüllt sein müssen.

So wird aus einer Zahl im Datenblatt ein nachvollziehbarer Maßstab für deine Arbeit.

🗺️ Große Flächen als zusammenhängendes Projekt planen

In Verbindung mit der DJI Matrice 400 nennt DJI eine Erfassungsleistung von bis zu zehn Quadratkilometern pro Flug und bis zu 100 Quadratkilometern pro Tag.

Der Tageswert basiert auf ebenem Gelände, 300 Metern Flughöhe, 20 Prozent seitlicher Überlappung, 17 Metern pro Sekunde Fluggeschwindigkeit und insgesamt sechs Stunden effektiver Flugzeit.

Für deine Einsatzplanung sind das Referenzbedingungen, keine zugesicherte Tagesleistung.

Stell dir vor, dein Auftrag umfasst mehrere zusammenhängende Bereiche. Ein Teil ist frei zugänglich, ein anderer benötigt eine gesonderte Vorbereitung und an einer Stelle müssen die Abläufe mit einem weiteren Team abgestimmt werden.

Jetzt reicht es nicht, nur die Gesamtfläche zu kennen.

Du möchtest wissen, wie die einzelnen Abschnitte sinnvoll zusammenpassen. Wo du beginnen möchtest. Welche Bereiche besondere Aufmerksamkeit verlangen. Und wann du die Qualität der aufgenommenen Daten überprüfen solltest.

Plane außerdem die Übergänge zwischen den Einsätzen bewusst.

Ein erfolgreich vorbereiteter Arbeitstag wird nicht allein daran gemessen, wie viel Fläche auf dem Papier möglich wäre. Entscheidend ist, welche verwertbaren Ergebnisse du am Ende tatsächlich übergeben kannst.

🚁 Für die Integration an der DJI Matrice 400

Die Zenmuse L3 ist eine Sensornutzlast und keine eigenständige Drohne. Als unterstützte Flugplattform nennt DJI die Matrice 400. Benötigt wird der spezielle einzelne Gimbal Anschluss der L3 am Anschluss E1 auf der Unterseite des Fluggeräts.

Für deinen Aufbau bedeutet das, nicht nur den Sensor zu betrachten.

Stell dir den Vorbereitungstisch vor. Das Fluggerät steht bereit, die Nutzlast soll montiert werden und die Einsatzunterlagen liegen daneben. Du möchtest nicht erst kurz vor dem Start feststellen, dass eine Verbindung oder ein benötigtes Zubehörteil fehlt.

Betrachte deshalb die gesamte Kombination als ein gemeinsames Arbeitsmittel.

Wer übernimmt die Montage? Wer kontrolliert den Aufbau? Und wie wird sichergestellt, dass die Vorbereitung auch bei wechselnden Teammitgliedern nachvollziehbar bleibt?

Berücksichtige dabei die Größenordnung der Nutzlast. Die L3 wiegt ohne ihren einzelnen Gimbal Anschluss 1,60 Kilogramm. Der Anschluss bringt weitere 145 Gramm mit.

Ein sinnvoll vorbereiteter Aufbau beginnt nicht beim Einschalten.

Er beginnt mit einer klaren Vorstellung davon, welche Komponenten gemeinsam eingesetzt werden sollen.

📱 DJI Pilot 2 für eine bewusst vorbereitete Befliegung

In DJI Pilot 2 lässt sich bei der Routenplanung eine Vorschau der erwarteten Punktverteilung anzeigen. Sie berücksichtigt unter anderem Flughöhe, Geschwindigkeit, seitliche Überlappung, Scanmodus und Pulsfrequenz.

Damit kannst du deine Vorbereitung an einer konkreten Frage ausrichten: Passt die geplante Erfassung zu dem Bereich, den du untersuchen möchtest?

Stell dir eine Fläche vor, auf der ein kleiner Abschnitt besonders wichtig ist. Vielleicht liegt dort ein Übergang zwischen zwei Bauphasen. Vielleicht eine Böschung, deren Verlauf später genauer betrachtet werden soll.

Du möchtest diesen Bereich nicht erst während der Auswertung als Sonderfall erkennen.

Gehe deine Route deshalb vor dem Start mit dem späteren Ergebnis im Kopf durch.

Wo liegen die relevanten Strukturen? Welche Abschnitte sollen gemeinsam ausgewertet werden? Und an welchen Stellen möchtest du nach der Aufnahme besonders aufmerksam kontrollieren?

Die Vorschau ersetzt keine Ergebnisprüfung.

Sie unterstützt dich dabei, bereits vor der Befliegung bewusste Entscheidungen zu treffen und deine Einstellungen mit der eigentlichen Aufgabe zu verbinden.

👁️ Punktwolkenvorschau für den Überblick am Einsatzort

Die unmittelbar verfügbare Punktwolke der Zenmuse L3 dient laut DJI zur Vorschau im Feldeinsatz. Ihre Genauigkeit ist nicht garantiert. Für Anwendungen mit hohen Genauigkeitsanforderungen ist die nachträgliche Rekonstruktion in DJI Terra vorgesehen.

Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, sobald mehrere Personen auf ein erstes Ergebnis warten.

Stell dir vor, die Befliegung ist abgeschlossen. Dein Team steht noch am Einsatzort und möchte einen ersten Blick auf die Erfassung werfen.

Du möchtest besprechen, welche Bereiche aufgenommen wurden und welche Fragen bei der weiteren Bearbeitung im Mittelpunkt stehen sollen.

Genau dafür solltest du den Status der angezeigten Daten eindeutig benennen.

Handelt es sich um eine erste Vorschau? Um einen bereits verarbeiteten Datensatz? Oder um ein Ergebnis, das zusätzlich geprüft wurde?

Eine klare Bezeichnung verhindert, dass eine schnelle Betrachtung mit einer abgeschlossenen Vermessung verwechselt wird.

So bleibt die Vorschau hilfreich, ohne Erwartungen zu erzeugen, die erst die spätere Verarbeitung und Kontrolle erfüllen sollen.

💻 Von der Aufnahme zur weiterverwendbaren Datengrundlage

Die Erfassung mit der Zenmuse L3 ist in einen Arbeitsablauf mit DJI Pilot 2, DJI Terra und DJI Modify eingebunden. DJI FlightHub 2 ergänzt die Möglichkeiten für die Cloudanwendung.

Stell dir den Wechsel vom Einsatzort an den Arbeitsplatz vor. Die Befliegung ist abgeschlossen, die Daten sind gesichert und jetzt beginnt der Teil, für den du die Aufnahme vorbereitet hast.

Du möchtest nicht nur eine Punktwolke öffnen.

Du möchtest ein Ergebnis erstellen, das zu deiner Aufgabenstellung und zu den nächsten Bearbeitungsschritten passt.

Aus der gemeinsamen Erfassung von LiDAR und RGB Daten lassen sich unter anderem digitale Orthofotokarten und Höhenmodelle erstellen.

Für die Übergabe unterstützt DJI Terra außerdem den Export von Punktwolken beispielsweise als LAS, LAZ, PLY und PCD.

Kläre deshalb möglichst früh, wer die Ergebnisse erhält und womit anschließend gearbeitet wird.

Welche Darstellung wird benötigt? Welche Informationen müssen enthalten sein? Und wie soll die Qualität dokumentiert werden?

So planst du nicht nur einen Flug, sondern einen vollständigen Weg von der Aufnahme bis zur nutzbaren Übergabe.

💾 Datenspeicherung als Teil deiner Einsatzvorbereitung

Die Zenmuse L3 verwendet Speicherkarten vom Typ CFexpress Type B. Gespeichert werden unter anderem Bilder, Punktwolken sowie Daten zur Bewegung, Satellitenpositionierung und Kalibrierung.

Für deinen Arbeitsablauf lohnt es sich, die Datensicherung genauso bewusst vorzubereiten wie die Befliegung.

Stell dir einen Tag mit mehreren Projektabschnitten vor. Nach jedem Einsatz kommen weitere Dateien hinzu. Am Ende sollen sie nicht nur vorhanden sein, sondern eindeutig zugeordnet werden können.

Welche Aufnahme gehört zu welchem Bereich? Welche Einstellungen wurden verwendet? Und welche Daten wurden bereits gesichert?

Lege dafür einen Ablauf fest, bevor der erste Flug beginnt.

Vielleicht arbeitet eine Person am Fluggerät, während eine andere die Übergabe und Sicherung übernimmt. Vielleicht erledigst du beide Aufgaben selbst.

In beiden Fällen hilft eine klare Struktur.

Plane Projektbezeichnungen, Speicherorte und Sicherungsschritte so, dass du auch später noch nachvollziehen kannst, wie der Datensatz entstanden ist.

Der Wert deiner Aufnahme endet nicht mit der Landung. Er muss auch bei der weiteren Bearbeitung erhalten bleiben.

🛡️ Schutzart IP54 für den professionellen Außeneinsatz

DJI spezifiziert die Zenmuse L3 mit der Schutzart IP54 und einem Betriebstemperaturbereich von minus 20 bis plus 50 Grad Celsius. Die Schutzwirkung setzt einen ordnungsgemäßen Zustand und die Beachtung der Herstellerhinweise voraus.

Stell dir einen Einsatz vor, der am frühen Morgen beginnt. Die Ausrüstung wird ausgepackt, das Gelände geprüft und der Aufbau vorbereitet. Später ändern sich die Bedingungen und du entscheidest neu, ob der nächste Abschnitt durchgeführt werden soll.

Eine Schutzart nimmt dir diese Entscheidung nicht ab.

Betrachte das Wetter, den Zustand deiner Ausrüstung und die Anforderungen des gesamten Systems gemeinsam. Plane auch, wie du den Sensor zwischen den Einsätzen transportierst und nach Abschluss der Arbeit wieder verstaust.

Vielleicht findet die nächste Befliegung an einem ganz anderen Ort statt. Vielleicht bleibt das Team über mehrere Tage am selben Projekt.

In beiden Fällen soll die Vorbereitung verlässlich bleiben.

Ein professioneller Außeneinsatz besteht nicht allein aus widerstandsfähiger Technik. Er braucht einen Ablauf, der Kontrolle, Pflege und verantwortungsvolle Einsatzentscheidungen selbstverständlich einbezieht.

🧩 SP Plus mit DJI Care Enterprise Plus

Die SP Plus Ausführung wird mit einem Jahr DJI Care Enterprise Plus angeboten. Damit ergänzt ein Serviceplan die Sensoreinheit.

Stell dir vor, die L3 ist regelmäßig Teil deiner Projektplanung. Unterschiedliche Einsatzorte, wiederkehrende Befliegungen und vereinbarte Übergabetermine gehören zu deinem Alltag.

Dann möchtest du nicht erst im Schadensfall überlegen, welcher Service vorgesehen ist.

DJI Care Enterprise Plus umfasst bei abgedeckten Unfallschäden Reparatur oder Austausch innerhalb des verfügbaren Deckungsbetrags. Die entsprechenden Kosten werden von diesem Betrag abgezogen. Reicht das verbleibende Guthaben nicht aus, kann eine Zuzahlung erforderlich werden.

Verstehe den Service deshalb nicht als unbegrenzte Absicherung gegen sämtliche Schäden.

Prüfe die Aktivierung, den Gültigkeitszeitraum und die Bedingungen des zugeordneten Plans. Bewahre die erforderlichen Unterlagen so auf, dass sie im Bedarfsfall schnell verfügbar sind.

Für deine Organisation entsteht daraus ein klarer Vorteil: Du kannst den vorgesehenen Service bereits bei der Inbetriebnahme in deinen Ablauf einbeziehen.

Auch dieser Teil gehört zu einer Ausrüstung, mit der du langfristig arbeiten möchtest.

🎯 Du betrachtest nicht nur das Gelände, du bereitest die nächste Entscheidung vor

Stell dir den Abschluss deines Projekts vor. Die Befliegung ist beendet, die Daten wurden verarbeitet und dein Team betrachtet das Ergebnis.

Jetzt geht es nicht mehr um die größte Reichweite oder die höchste verfügbare Pulsfrequenz.

Es geht um die Fläche, die du verstehen wolltest.

Eine Böschung lässt sich gezielt besprechen. Ein Bauabschnitt wird im Zusammenhang betrachtet. Eine Frage aus der Vorbereitung findet ihren Platz in der Auswertung.

Genau dieses Zusammenspiel sollte den Einsatz der DJI Zenmuse L3 (EU) SP Plus bestimmen.

Beginne bei deinem Projekt. Welche Informationen fehlen? Wer benötigt sie? Und welche Entscheidung soll damit vorbereitet werden?

Vielleicht dokumentierst du einen Bestand. Vielleicht begleitest du eine Planung oder bereitest eine wiederkehrende Erfassung vor.

In jedem Fall soll die Technik deiner Aufgabe dienen.

Du möchtest nachvollziehbar arbeiten, Ergebnisse bewusst prüfen und Informationen so übergeben, dass andere damit weiterarbeiten können.

So wird aus einer Befliegung mehr als eine Sammlung von Bildern und Punkten. Sie wird zu einem vorbereiteten Arbeitsschritt auf dem Weg zu einem Gelände, das du nicht nur gesehen, sondern systematisch erfasst hast.

Eigenschaften

  • Bis zu 950 Meter Erfassungsreichweite bei zehn Prozent Objektreflektivität und 100 kHz unter definierten Testbedingungen.
  • Standardmäßig auf 900 Meter begrenzt.
  • Zwei RGB Kartierungskameras mit jeweils 100 Megapixeln, mechanischen Verschlüssen und einem gemeinsamen horizontalen Sichtfeld von 107 Grad.
  • Bis zu 16 Rücksignale pro Laserpuls bei 100 oder 350 kHz für die Erfassung unterschiedlicher Vegetationsschichten und Bodenpunkte.
  • Drei Scanverfahren für offene Gelände, bewachsene Bereiche und komplexe technische Strukturen.
  • Drei Zentimeter vertikale und vier Zentimeter horizontale Genauigkeit als RMSE bei 120 Metern Flughöhe unter definierten Aufnahmebedingungen und nach Verarbeitung in DJI Terra.
  • Kompatibel mit der DJI Matrice 400 unter Verwendung des speziellen einzelnen Gimbal Anschlusses der Zenmuse L3.
  • Datenerfassung mit DJI Pilot 2, Verarbeitung in DJI Terra und Weiterbearbeitung mit DJI Modify.
  • Speicherung von Bilddaten, Punktwolken und Positionsinformationen auf CFexpress Karten vom Typ B.
  • Schutzart IP54 und ein Betriebstemperaturbereich von minus 20 bis plus 50 Grad Celsius.
  • DJI Care Enterprise Plus für zwölf Monate mit Reparatur oder Austausch bei abgedeckten Unfallschäden innerhalb des verfügbaren Deckungsbetrags.

Technische Daten

  • Allgemeine Daten
  • Abmessungen: 192 × 162 × 202 mm (L × B × H).
  • Gewicht: 1,60 kg ohne einzelnen Gimbal Anschluss.
  • Gewicht des Gimbal Anschlusses: 145 g.
  • Leistungsaufnahme: 64 W typisch, maximal 100 W.
  • Schutzart: IP54.
  • Betriebstemperatur: minus 20 bis plus 50 °C.
  • Lagertemperatur: minus 40 bis plus 70 °C.
  • Kompatible Flugplattform: DJI Matrice 400.
  • Montage: Spezieller einzelner Gimbal Anschluss der Zenmuse L3 am Anschluss E1 auf der Unterseite des Fluggeräts.
  • LiDAR Sensor
  • Laserwellenlänge: 1535 nm.
  • Laserklasse: Klasse 1.
  • Strahldivergenz: 0,25 mrad (1/e²).
  • Minimaler effektiver Messabstand: 10 m.
  • Absolute Entfernungsmessgenauigkeit: ±10 mm unter definierten Testbedingungen.
  • Wiederholgenauigkeit: kleiner als 5 mm bei 1σ unter definierten Testbedingungen.
  • Pulsfrequenzen: 100, 350, 1.000 und 2.000 kHz.
  • Rücksignale bei 100 und 350 kHz: 4, 8 oder 16.
  • Rücksignale bei 1.000 kHz: 4 oder 8.
  • Rücksignale bei 2.000 kHz: 4.
  • Erfassungsreichweite bei zehn Prozent Objektreflektivität: bis zu 950 m bei 100 kHz beziehungsweise 700 m bei 350 kHz.
  • Standardmäßige Reichweitenbegrenzung: 900 m. Für größere Reichweiten ist eine Abstimmung mit DJI oder einem autorisierten Händler erforderlich.
  • Lineare Abtastung: 80° horizontales und 3° vertikales Sichtfeld.
  • Sternförmige Abtastung: 80° horizontales und 80° vertikales Sichtfeld.
  • Nicht repetitive Abtastung: 80° horizontales und 80° vertikales Sichtfeld.
  • RGB Kartierungskameras
  • Kamerasystem: Zwei Kameras mit jeweils 100 Megapixeln.
  • Sensortyp: 4/3 CMOS.
  • Äquivalente Brennweite: 28 mm.
  • Blende: f/2,0 bis f/11.
  • Gemeinsames horizontales Sichtfeld: 107°.
  • Fotoauflösung: 12.288 × 8.192 Pixel bei 100 MP oder 6.144 × 4.096 Pixel bei 25 MP.
  • Mechanischer Verschluss: 2 s bis 1/1.500 s bei f/2,0; 2 s bis 1/2.000 s bei f/2,8 bis f/11.
  • Elektronischer Verschluss: 2 s bis 1/16.000 s.
  • Videoauflösung: 4K mit 3.840 × 2.160 Pixeln oder Full HD mit 1.920 × 1.080 Pixeln, jeweils 30 Bilder pro Sekunde.
  • Videoformat: MP4 mit HEVC/H.265.
  • Vermessungsgenauigkeit
  • Punktwolkengenauigkeit bei 120 m Flughöhe: 3 cm vertikal und 4 cm horizontal, jeweils RMSE.
  • Punktwolkengenauigkeit bei 300 m Flughöhe: 5 cm vertikal und 7,5 cm horizontal, jeweils RMSE.
  • Durchschnittliche Bodenauflösung der RGB Bilder: 3 cm bei 300 m Flughöhe.
  • Die Genauigkeitswerte gelten unter definierten Aufnahmebedingungen mit kalibrierter Referenzstation und anschließender Optimierung in DJI Terra. Die Bodenauflösung ist nicht mit der Messgenauigkeit gleichzusetzen.
  • Positionsbestimmung und Orientierung
  • GNSS Aktualisierungsrate: 5 Hz.
  • POS Aktualisierungsrate: 200 Hz.
    Orientierungsgenauigkeit nach Verarbeitung: 0,02° für Gierwinkel und 0,01° für Nickwinkel und Rollwinkel, jeweils 1σ.
  • Gimbal
  • Stabilisierung: Drei Achsen.
  • Winkelgenauigkeit: ±0,01°.
  • Steuerbarer Nickbereich: minus 120° bis plus 60°.
  • Steuerbarer Gierbereich: minus 80° bis plus 80°.
  • Datenspeicherung und Software
  • Speicherkartentyp: CFexpress Type B.
  • Gespeicherte Daten: Bilder, Punktwolken, IMU Daten, GNSS Daten und Kalibrierungsdateien.
  • Datenerfassung: DJI Pilot 2.
  • Datenverarbeitung: DJI Terra.
  • Weiterbearbeitung: DJI Modify.
  • Cloudanwendung: DJI FlightHub 2.
  • Punktwolkenexport aus DJI Terra: PNTS, LAS, LAZ, PLY, PCD und S3MB.

Lieferumfang

  • 1 × DJI Zenmuse L3 Sensoreinheit.
  • 1 × Zenmuse L3 Objektivdeckel.
  • 2 × CFexpress Type B Speicherkarte mit jeweils 1 TB.
  • 1 × CFexpress Type B Kartenlesegerät.
  • 1 × Zenmuse L3 Aufbewahrungskoffer.
  • 1 × Objektivreinigungstuch.
  • 1 × Einsatz für den DJI Matrice 400 Transportkoffer zur Aufnahme der Zenmuse L3.
  • 1 × Zenmuse L3 Einzelgimbalanschluss.
  • 1 × Set mit Schrauben und Werkzeugen.
  • 1 × Set mit vier Zenmuse L3 Gimbaldämpfern.

Manufacturer Warranty

🛡️ Herstellergarantie

24 Monate Herstellergarantie auf die Hauptkomponenten. Für das Kartierungskameramodul gilt zusätzlich die Voraussetzung von weniger als 500.000 Auslösungen. Für den Aufbewahrungskoffer beträgt die Garantie 6 Monate. Es gelten die DJI Garantiebedingungen.

 

FAQ

FAQ & wichtige Antworten zum DJI Zenmuse L3 (EU) SP Plus

Für welche Aufgaben eignet sich die DJI Zenmuse L3?

Mit welcher Drohne ist die Zenmuse L3 kompatibel?

Ist die DJI Matrice 400 im Lieferumfang enthalten?

Was bedeutet die Erfassungsreichweite von bis zu 950 Metern?

Welche Vermessungsgenauigkeit bietet die Zenmuse L3?

Kann die Zenmuse L3 Bodenpunkte unter Vegetation erfassen?

Welche Scanverfahren stehen zur Verfügung?

Wusstest du schon?

🌳 Wusstest du schon, dass die DJI Zenmuse L3 bis zu 16 Rücksignale eines einzelnen Laserpulses erfassen kann? Diese Funktion steht bei 100 oder 350 kHz zur Verfügung und unterstützt die Erfassung von Vegetationsschichten und Bodenpunkten. Eine lückenlose Bodenerfassung unter dichtem Bewuchs ist jedoch nicht garantiert.

📷 Wusstest du schon, dass die Zenmuse L3 zwei RGB Kartierungskameras mit jeweils 100 Megapixeln besitzt? Gemeinsam erreichen sie ein horizontales Sichtfeld von bis zu 107 Grad. So ergänzen hochauflösende Bildinformationen die räumlichen Lasermessungen deiner Befliegung.

📡 Wusstest du schon, dass DJI für die Zenmuse L3 bis zu 950 Meter Erfassungsreichweite angibt? Dieser Wert gilt bei zehn Prozent Objektreflektivität und 100 kHz unter definierten Testbedingungen. Standardmäßig ist die Reichweite auf 900 Meter begrenzt und nicht mit der zulässigen Flughöhe gleichzusetzen.

🧭 Wusstest du schon, dass du zwischen drei Scanverfahren wählen kannst? Die lineare Abtastung eignet sich für eine gleichmäßige Punktverteilung, die sternförmige für Wälder und bebaute Bereiche. Die nicht repetitive Abtastung unterstützt die Erfassung komplexer Strukturen wie Leitungsmasten.

🗺️ Wusstest du schon, dass eine einzige Befliegung Daten für unterschiedliche Kartierungsergebnisse liefern kann? Die Zenmuse L3 erfasst LiDAR und RGB Daten gemeinsam. Daraus lassen sich unter anderem digitale Orthofotokarten und Höhenmodelle erstellen, sodass du dasselbe Gelände sowohl bildlich als auch räumlich auswerten kannst.

Tab Rechnung

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Der TONEART Onlineshop bietet kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gewerbetreibenden die Möglichkeit, Kameraequipment bequem auf Rechnung zu kaufen. Wir gewähren Ihnen in Zusammenarbeit mit unserem Partner TEBA Kreditbank ein Zahlungsziel von 30 Tagen, und bei Bedarf auch bis zu 45 Tagen. Alles, was wir hierzu benötigen, ist die Übermittlung Ihrer Firmendaten und die Netto-Summe, welche Sie für Ihre Investition planen. Sie erhalten meist innerhalb von 24 Stunden Nachricht über die Freigabe für den Kauf auf Rechnung.

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Tab Leasing

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