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Unitree G1 EDU-U6 - Humanoider Roboter
Erst mit 360° 3D LiDAR wird Raum zu einer verlässlichen Entscheidung.
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Im Labor beginnt es mit einem ruhigen Moment: Der Unitree G1 EDU-U6 steht auf, stabilisiert sich und lässt sich ohne Inszenierung in den Versuchsaufbau integrieren. Mit seiner humanoiden Größe von etwa 1,32 m und rund 35 kg bleibt er präsent, ohne den Raum zu dominieren – ideal für wiederholbare Tests in Forschung und Lehre. Bis zu 43 Freiheitsgrade geben dir die Kontrolle, Bewegungen als saubere, reproduzierbare Sequenzen zu planen, statt jede Runde neu zu kalibrieren. Für Manipulationsaufgaben bieten die fünf-fingrigen Hände taktiles Feedback über 17 Sensoren pro Hand, sodass Greifen, Nachjustieren und Absetzen kontrolliert und datenbasiert bleiben. Tiefenkamera und 360° 3D-LiDAR unterstützen Navigation und Raumverständnis auch in Umgebungen, die sich im Alltag ständig verändern. Ergänzt durch eine achtkernige Recheneinheit und die Option auf ein NVIDIA Jetson Orin Modul entsteht eine Plattform, die Wahrnehmung, Planung und Ausführung eng zusammenführt – jetzt bei TONEART-Shop bestellen.
KI-Testbericht
Im Test startet der Unitree G1 EDU-U6 vollständig montiert aus dem Flightcase – ohne "Bastelphase" – und steht nach dem Aktivieren in einem auffällig ruhigen, balancierten Zustand, bevor er die ersten Schritte setzt. Mit ca. 1,32 m Höhe und rund 35 kg wirkt er im Labor präsent, aber nicht raumgreifend; die Kombination aus Tiefenkamera und 360° 3D-LiDAR liefert dabei ein belastbares Raumgefühl, das sich bei wechselnden Hindernissen (Kabel, Kisten, Personenbewegung) in stabilen Kurskorrekturen zeigt, ohne hektische Übersteuerung. In Bewegungsabläufen wird die Reproduzierbarkeit spürbar: Bis zu 43 Freiheitsgrade (u. a. Beine mit 6 Freiheitsgraden und U6-Arme mit 7 Achsen) erlauben saubere Übergänge beim Aufstehen, Drehen und Stabilisieren, während doppelt codierte Motoren und internes Kabelmanagement die mechanische Kontrolle konsistent halten; das Knie-Drehmoment ist bis 120 Nm ausgelegt und bleibt im Ablauf kontrolliert statt aggressiv.
Bei Manipulationsaufgaben sind die fünf-fingrigen Hände der klare Differenzierer: 17 taktile Sensoren pro Hand machen Kontaktzustände messbar, sodass das Greifen weniger als "Position treffen" wirkt, sondern als kontinuierlich nachgeregelter Kraft- und Lagezustand – besonders hilfreich bei empfindlichen Objekten und leichten Lageabweichungen. Rechen- und Kommunikationsseite greifen praxisnah ineinander: Eine achtkernige CPU bildet die Basis, optional erweiterbar über NVIDIA Jetson Orin für KI- und lernintensive Workloads; WiFi 6 und Bluetooth 5.2 halten Teleoperation und Datenfluss stabil, während der 9000-mAh-Schnellwechselakku den Laborbetrieb über rund zwei Stunden trägt und Unterbrechungen durch Werkzeugwechsel vermeidet. In Summe zeigt der EDU-U6 im Echtzeitverhalten ein stimmiges System aus Wahrnehmung, Planung und Aktuation – mit klarer Plattform-Logik (OTA-Updates, SDK, ROS, Simulation) und praxisrelevanter Alltagstauglichkeit (stehend 1320 × 450 × 200 mm, gefaltet deutlich kleiner), sodass Forschung nicht nur demonstriert, sondern belastbar wiederholbar wird.
























